Britta Schumacher
Leiterin Unternehmenskommunikation & Marketing Europa
Köln, 22.04.2026 – Beim bundesweiten Girls’Day im Bundeskanzleramt erkunden Schülerinnen heute gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz Berufsfelder aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Als eines von fünf ausgewählten Unternehmen ist Pfeifer & Langen Teil des Parcours und zeigt praxisnah ein neues Berufsbild, das künftig in vielen Bereichen an Bedeutung gewinnen wir: die „Creative Generalistin“.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich komplexe reale Zusammenhänge mithilfe digitaler Technologien erfassen, verstehen und gestalten lassen. Die „Creative Generalistin“ verbindet Fachwissen, Datenverständnis und den Einsatz Künstlicher Intelligenz, um aus Informationen konkrete Handlungsoptionen abzuleiten und visuell darzustellen.
„Wir zeigen beim Girls’Day im Bundeskanzleramt, wie KI und Robotik die Lebensmittelproduktion ganz konkret verändern – und dass jede den Einstieg in diese Themen finden kann. Wichtig ist nicht, alles sofort zu verstehen, sondern neugierig zu bleiben und Dinge auszuprobieren. Genau dafür möchten wir junge Frauen begeistern“, erklärt Diana Schröter, Manager Digital Services / Unternehmensentwicklung bei Pfeifer & Langen.
Beispiel aus der Praxis: Digitale Kopie eines Feldes
Wie dieses Berufsbild konkret arbeitet, zeigt das Unternehmen anhand eines Anwendungsbeispiels. Am Aktionsstand von Pfeifer & Langen erleben die Schülerinnen, wie ein autonomer Scouting-Roboter ein Feld erkundet und dabei Daten zur Bodenqualität sammelt. Zu Beginn liegt lediglich eine grobe Übersicht vor; erst durch die Datenerhebung entsteht Schritt für Schritt eine detaillierte Karte. Auf Basis dieser Daten erstellen die Teilnehmerinnen einfache Visualisierungen und diskutieren gemeinsam, welche Maßnahmen für den Acker sinnvoll sind, etwa im Hinblick auf Düngung oder Bewässerung die dann wieder von einem DemoRoboter ausgeführt werden. So wird greifbar, wie ein „Creative Generalist“ Daten nutzt, um fundierte Entscheidungen vorzubereiten.
Ein neues Berufsbild für die vernetzte Arbeitswelt
Der Versuchsaufbau macht greifbar, was das Berufsbild der „Creative Generalistin“ auszeichnet: die Fähigkeit, reale Situationen digital abzubilden, zu analysieren und daraus verständliche sowie umsetzbare Lösungen abzuleiten. Diese Rolle wird überall dort relevant, wo Daten, Fachwissen und digitale Werkzeuge zusammenkommen.
Der Nahrungsmittelhersteller gibt damit Einblicke in ein Berufsbild, das branchenübergreifend an Bedeutung gewinnt, etwa in Industrie, Forschung oder anderen datengetriebenen Bereichen. Ziel ist es, junge Frauen für diese Schnittstelle aus Technologie, Analyse und Gestaltung zu interessieren und ihnen konkrete Perspektiven aufzuzeigen. Das Unternehmen führt das neue Berufsbild bereits an ersten Standorten ein, die über entsprechende technische Voraussetzungen verfügen, etwa im Bereich Vertical Farming.
Der Girls’Day ist Deutschlands größtes Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen und findet jährlich statt. Ziel ist es, Einblicke in Berufsfelder zu geben, in denen Frauen bislang unterrepräsentiert sind – insbesondere in den Bereichen Technik, IT und Naturwissenschaften.
Pfeifer & Langen engagiert sich seit mehreren Jahren aktiv an dem Aktionstag und setzt dabei konsequent auf praxisnahe Einblicke in reale Projekte und Technologien.
Bilder: Foto: Tobias Koch
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